Demographischer Wandel – sterben die Deutschen aus?
Demographischer Wandel – sterben die Deutschen aus?
Seit ein paar Wochen besuche ich ein (ausnahmsweise mal) interessantes Seminar. Wir befassen uns mit der „Altersmobilität“ – ein noch relativ junges Fachgebiet der Sozialforschung, dass sich mit dem „alt sein“ und deren Möglichkeiten und Einschränkungen im Verkehr und Alltag befasst. Dabei soll untersucht werden, wie sich die Umwelt den Senioren anpassen kann oder zwangsweise muss, um deren Bedürfnissen gerecht zu werden.
Das Seminar ist insofern interessant, dass wir auch 3-4 Senioren als Teilnehmer haben. So bietet sich uns die Möglichkeit, das Alter/n nicht nur aus unserer jungen Sichtweise beleuchten zu können, sondern auch von den Eindrücken und Erfahrungen der älteren Kommilitonen profitieren zu können. Man könnte noch viel mehr zu diesem Seminar schreiben – vielleicht mache ich das die Tage mal. Fand es nämlich insgesamt ganz spannend mal darüber nachzudenken was „alt sein“ bei uns in Deutschland bedeutet....
Aber zurück zur allmählich überalternden Gesellschaft. Unter folgendem Link des Statistischen Bundesamtes kann man sich eine animierte Alterspyramide ansehen:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/VorausberechnungBevoelkerung/InteraktiveDarstellung/Content75/Bevoelkerungspyramide1W1,templateId=renderSVG.psml
Die Jahren 1950 bis 2050 umfassen das gezeigte Spektrum. Man kann deutlich die sogenannten Geburtenstarkenjahrgänge, aber natürlich auch die Einschnitte in den Kriegsjahren erkennen. Und gerade die starken Jahrgänge scheinen uns doch gegen Ende der Animation zum Verhängnis zu werden. Ich muss sicher nicht lang und breit erwähnen welche Folgen es hat, wenn 2050 23% der deutschen Bevölkerung über 65 sind und nur noch 35,5 % zwischen 20-65 Jahren? Ja, ja die Rente ist sicher! *haha* Aber nicht nur das wird zum Problem werden, wie müssen sich denn die Lebensumstände, die Wohnsituation, die Familienstruktur und noch vieles Andere ändern, um so vielen alten Menschen gerecht werden zu können? Und wollen wir diesen „nutzlosen, gesellschaftlich im Abseits stehenden“ Alten überhaupt einen schönen Lebensabend verschaffen? Wir könnten „Altenghettos“ nach dem Vorbild der USA einrichten und weiter unsere Alten abschieben – das funktioniert jetzt doch auch ganz gut.
Aber diese Altersklasse wird immer größer und gewinnt damit auch immer mehr an politischen Einfluss (bei weniger Politikverdrossenheit, wie bei den jüngeren Generationen). Man kann dieses gedankliche Gerüst noch viel weiter spinnen und ich werde vermutlich noch den ein oder anderen Blog dazu schreiben.
Mein heutiges Fazit: Wir werden alle mal alt sein – wollen wir nutzlos sein?
In diesem Sinne
die Krisch
Seit ein paar Wochen besuche ich ein (ausnahmsweise mal) interessantes Seminar. Wir befassen uns mit der „Altersmobilität“ – ein noch relativ junges Fachgebiet der Sozialforschung, dass sich mit dem „alt sein“ und deren Möglichkeiten und Einschränkungen im Verkehr und Alltag befasst. Dabei soll untersucht werden, wie sich die Umwelt den Senioren anpassen kann oder zwangsweise muss, um deren Bedürfnissen gerecht zu werden.
Das Seminar ist insofern interessant, dass wir auch 3-4 Senioren als Teilnehmer haben. So bietet sich uns die Möglichkeit, das Alter/n nicht nur aus unserer jungen Sichtweise beleuchten zu können, sondern auch von den Eindrücken und Erfahrungen der älteren Kommilitonen profitieren zu können. Man könnte noch viel mehr zu diesem Seminar schreiben – vielleicht mache ich das die Tage mal. Fand es nämlich insgesamt ganz spannend mal darüber nachzudenken was „alt sein“ bei uns in Deutschland bedeutet....
Aber zurück zur allmählich überalternden Gesellschaft. Unter folgendem Link des Statistischen Bundesamtes kann man sich eine animierte Alterspyramide ansehen:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/Bevoelkerung/VorausberechnungBevoelkerung/InteraktiveDarstellung/Content75/Bevoelkerungspyramide1W1,templateId=renderSVG.psml
Die Jahren 1950 bis 2050 umfassen das gezeigte Spektrum. Man kann deutlich die sogenannten Geburtenstarkenjahrgänge, aber natürlich auch die Einschnitte in den Kriegsjahren erkennen. Und gerade die starken Jahrgänge scheinen uns doch gegen Ende der Animation zum Verhängnis zu werden. Ich muss sicher nicht lang und breit erwähnen welche Folgen es hat, wenn 2050 23% der deutschen Bevölkerung über 65 sind und nur noch 35,5 % zwischen 20-65 Jahren? Ja, ja die Rente ist sicher! *haha* Aber nicht nur das wird zum Problem werden, wie müssen sich denn die Lebensumstände, die Wohnsituation, die Familienstruktur und noch vieles Andere ändern, um so vielen alten Menschen gerecht werden zu können? Und wollen wir diesen „nutzlosen, gesellschaftlich im Abseits stehenden“ Alten überhaupt einen schönen Lebensabend verschaffen? Wir könnten „Altenghettos“ nach dem Vorbild der USA einrichten und weiter unsere Alten abschieben – das funktioniert jetzt doch auch ganz gut.
Aber diese Altersklasse wird immer größer und gewinnt damit auch immer mehr an politischen Einfluss (bei weniger Politikverdrossenheit, wie bei den jüngeren Generationen). Man kann dieses gedankliche Gerüst noch viel weiter spinnen und ich werde vermutlich noch den ein oder anderen Blog dazu schreiben.
Mein heutiges Fazit: Wir werden alle mal alt sein – wollen wir nutzlos sein?
In diesem Sinne
die Krisch
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